1 ter Tag Flug nach Hong Kong und 1 ter Tag in Hong Kong
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Morgens um 8Uhr ging der Streß schon los. Leihwagen abholen um nach Frankfurt zum Flughafen zu kommen. Also nichts wie hin zur Sixt-Autovermietung. Hat das mit der Reservierung per Internet geklappt? Na, ich werde es sehen. Also, dort angekommen steht für mich wirklich ein Fahrzeug bereit und zum Internetpreis. Klasse. Doch dann, der Schock. Ein Fiat, ich hasse Fiat. Aber was soll's. Hauptsache er bringt mich nach Frankfurt. Also den Kübel genommen, schnell noch mal nach Hause gefahren und Koffer eingeladen und dann nichts wie auf die Autobahn Richtung Frankfurt. Trotz meiner Abneigung gegen Fiat, muß ich sagen, das uns die kleine Bitte Bild klicken für VergrösserungKiste gut nach Frankfurt zum Flughafen gebracht hat. Das war noch der kleinste Teil der Reise, nun fing die Strapaze erst an. Also zum Check-In Schalter von Cathay Pacific und die Koffer loswerden. Dann noch 2 Stunden am Flughafen totschlagen um dann endlich ins Flugzeug zu steigen. Wie sagte meine Frau, ab in die Schweineklasse, damit ist die Economy gemeint. Der Service an Bord ist gut aber wie immer fehlt es an Beinfreiheit, damit meine ich nicht kurze Röcke sondern den Platz für meine langen Haxen. Nun folgten über 11 Std. Bitte Bild klicken für VergrösserungBewegungslosigkeit mit dem Versuch etwas zu schlafen. Was soll's. Morgens um 7Uhr Ortszeit kamen wir dann endlich in Hong Kong an. Raus aus dem Flieger und ab zur Paßkontrolle zum ersten Stop der Reise. Hong Kong. Nun würde sich zeigen ob die Internetbuchung auch erfolgreich war. Und siehe da, tatsächlich war für uns ein Transfer zum Hotel in Hong Kong da. Alles bestens organisiert. Und das Wetter? Bestens, über 25Grad und sonnig. Dann kann der Urlaub ja Losgehen. Doch zuerst mal ins Hotel. Wir waren zu diesem Zeitpunkt immerhin schon 18Std. unterwegs und hatten fast nichts geschlafen. Die nächste positive Überraschung, das HotelBitte Bild klicken für Vergrösserung Excelsior in Hong Kong Island. Großer nobler Schuppen, komfortable Zimmer mit Bar, Fernseher, Klima und was sonst noch so alles in ein gutes Hotelzimmer gehört. Wir also erst mal aufs Zimmer um uns frisch zu machen. Es war gerade mal 9Uhr Ortszeit und wir waren eigentlich reif fürs Bett. Aber durchhalten hieß die Devise. Mindestens bis 8Uhr abends. Somit zuerst mal eine Dusche und schon fühlte man sich wieder etwas besser. Nur etwas, aber immerhin. Runter in die Hotellobby und ab in eines der hoteleigenen Restaurants. Hier traf uns dann der Schlag. Die wollen hier doch glatte 60H$ für einen Espresso. Dazu muß man wissen,Bitte Bild klicken für Vergrösserung 4 Hong Kong Dollar (H$) sind 1 DM. Also 15 DM für ein Maul voll Kaffee. Die spinnen, die Chinesen. Dazu noch Rauchverbot an jeder Ecke. Schwere Zeiten für uns, besonders für mich. Was sollten wir mit dem angebrochenen Tag in der fremden Stadt anfangen? Eine Sightseeing Tour nach Japanischen Vorbild war die Lösung. Hong Kong Island in 5 Std. Und das für 280H$ pro Person. Heftig aber was soll's. Also, wir in den Bus mit 16 weiteren Personen rein. Eine Reiseleiterin, die alles in Englisch von sich gab und das in einer Tour von Punkt zu Punkt. Wir haben alles gesehen, aber doch nichts verstanden.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Also der absolute Kulturschock. Zuerst zum Victoria Peak. Das ist der höchste Punkt von Hong Kong Island. Ein Berg mit der Sagenhaften Höhe von 450M über dem Meer. Dort oben hat man einen wunderbaren Ausblick auf Hong Kong Island und die gegenüberliegende Region Kowloon, den gesamten Hafenbereich und das chinesische Meer.Ist schon Imposant. Also 15 min. Aufenthalt, dann wieder in den Bus. Weiter zum nächsten Stop. Dazwischen, ständiger Informationsfluß durch die Reiseleiterin.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Look there, look here, look, look. Man muß schon sagen, so viel gelookt habe ich schon lange nicht mehr. Aber im großen und ganzen gab sich die Frau größte Mühe um einem alles in wenigen Stunden zu zeigen. Und Ihre Redegewandtheit, beachtlich. Also, der Nächste Punkt waren das Hafengebiet Arberdeen, dort wo die Bootpeople leben. Raus aus dem Bus und rein in ein kleines Boot. Nicht ohne vorher von der Reiseleiterin darauf aufmerksam gemacht worden zu sein, das man auf seine Wertsachen aufpassen soll.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Also eine kleine Hafenrundfahrt. Ich muß schon sagen, ist zwar alles etwas dreckig und verwanzt, aber doch sehr interessant und imposant. Eine halbe Stunde dauerte die Hafenrundfahrt in dem Seelenverkäufer. Endlich wieder an Land angekommen, schnell wieder in den Bus, und ab zur nächsten Attraktion. Eine Schmuckfabrik, was sonst. Und mit Sicherheit ist die Reiseleiterin mit dem Besitzer verwandt oder zumindest an dem Umsatz beteiligt.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Aber man muß ja nichts kaufen und die leicht aufdringlichen Verkäufer einfach übergehen. Den kostenlosen Drink mitnehmen und nicht weiter von den leicht säuerlichen Mienen beeindrucken lassen. Von dort aus ging es weiter zu einem der zahllosen Märkte in Hong Kong. Stanly Market, dieser ist der größte und bekannteste.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Er zieht sich über 2 Kilometer an der Uferpromenade des Südufers von Hong Kong Island hin. Ein Händler neben dem anderen. Meistens nur Ramsch und Schrott. Alles natürlich Markenware, Nike, Boss, usw. Alles made in China, aber original, wie uns die Händler versicherten. Klar doch, und ich komme vom Mond. Nichts wie raus dort. Schön anzusehen das bunte Treiben auf dem Markt, aber genauso nervig. Ab in den Bus und wieder Quer über die Insel zurück zum Hotel.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Ehrlich gesagt, mir reichte es auch. Ich war reif für die Falle. Noch schnell was eingekauft, um die horrenden Preise im Hotel zu umgehen und dann ab aufs Zimmer und Schlafen.

Wetter: ca. 25 Grad und sonnig