12 ter Tag
8 ter Tag der Campertour
Fahrtstrecke:

Von Coolum Beach aus nach Norden um nach Noosa Heads zu gelangen. Von dort nach Tewantin und weiter nach Cooroy um hier wieder auf den Pacific Highway No.1 zu fahren. Diesen folgen bis nach Gympie. Am Ortsanfang rechts ab zum Goldmuseum. Diese Straße führt dann auch weiter zur Tin Can Bay. Von dort die gleiche Straße etwa 18km wieder zurück und dann rechts ab Richtung Poona und Maryborough. In Maryborough dann rechts ab nach Hervey Bay.



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Streckenlänge: ca. 270km
Streckenbeschaffenheit:
Alles geteerte Straßen, nur ein kleines Stück Gravelroad zwischen Tin Can Bay und Poona.

Wir starteten unseren Tag morgens um 7Uhr. Morgentoilette, Kaffee, eine Kleinigkeit zu essen. Wie mittlerweile jeden Tag. Das ist uns schon zur Routine geworden. Bevor wir am Campingplatz auscheckten, gingen wir noch an den Strand. Wundervoll. So weit das Auge reicht, nichts als Sandstrand. Obwohl hier niemand den Strand reinigt, ist er absolut sauber. Kein bißchen Müll oder Dreck. Bitte Bild klicken für VergrösserungDer Strand bei Coolum ist fast 50mtr breit und die Länge läßt sich nicht definieren, so lang ist er. Wir gingen einige 100mtr weit am Strand spazieren und genossen das schöne Wetter, den Anblick der sich brechenden Wellen und den schönen, fast weißen, Sand. Gegen 10Uhr waren wir wieder an unserem Camper und checkten am Campingplatz aus. Zuerst hielten wir dann noch einmal an der Mainstreet an und kauften noch ein paar benötigte Sachen ein bevor wir weiter fuhren. Der Weg ging immer an der Küste entlang Richtung Noosa Heads. Noosa Heads ist ein etwas kleinerer aber nobler Ort, der sehr idyllisch in einer Bay liegt.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Wir fuhren mal wieder zuerst die Information an um einige Details und Infos zu bekommen. Danach gingen wir durch den Ort mit seinen vielen kleinen Geschäften. Kaufen braucht man hier allerdings nichts, denn die Preise sind gute 20% teuerer als sonst und das für den gleichen Artikel. Aber der Ort ist schön anzuschauen und somit lohnt sich ein Besuch. Bevor wir weiter fuhren, hielten wir noch kurz an einem Lookout um uns die Bay einmal von einer Höheren Position aus anzusehen. Ein grandioser Ausblick. Weiter ging es nach Gympie, eine Goldgräberstadt, wo auch heute noch Untertage nach Gold und Erzen gesucht wird. Kurz vor Gympie Bitte Bild klicken für Vergrösserung ist ein Goldgräbermuseum aufgebaut worden, welches unser Ziel war. In diesem Museum dreht sich aber nicht alles um Gold, nein, dort wurden auch alte historische Häuser aus Gympie wieder aufgebaut. Man gewinnt so einen sehr guten Eindruck, wie die Menschen früher hier gelebt haben. Nicht nur die alten Gebäude helfen einen hierbei, sondern auch das vorhandene Bildmaterial und andere historische Gegenstände. In dem zum Museum gehörenden Kaffee nahmen wir dann noch einen kleinen Snack zu uns und fuhren dann weiter. Wir wollten noch nach Tin Can Bay. Dort sollen die Delphine bis an den Strand kommen und man soll so die Möglichkeit haben, diese mal zu berühren. Wir kämpften uns also über die kleine Straße nach Tin Can Bay. Dort angekommen fuhren wir erst mal zu einer Picknickarea, welche auf einer kleinen Landzunge lag. Ein schöner Ausblick.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Einige Sandbänke in der Bay, das Wasser und am Ufer überall Bäume. Ich zog die Schuhe aus und watete durch das seichte Wasser bis zu einer Sandbank. Von dort aus konnte man sich das Ufer genau betrachten und ich genoß den Anblick. Nur von den Delphinen, wegen denen wir eigentlich gekommen sind, war nichts zu sehen. So brachen wir wieder auf um zu unserem nächsten Ziel zu fahren. Maryborough. Eine Kleinstadt mit vielen alten Gebäuden entlang der Mainstreet. Dort angekommen, parkten wir unseren Camper uns liefen die Mainstreet hinab. Viele kleine Läden, immer wieder Pups oder Kaffees dazwischen, beherbergten heute die alten historischen Gebäude. Nach unserer kurzen Besichtigungstour fuhren wir weiter zu unserem Endziel für diesen Tag.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Hervey Bay, der Ausgangspunkt zum Frazer Island National Park. Wir kamen dort erst gegen 19Uhr an und fanden auf Anhieb einen 5 Sterne Campingplatz. Wir checkten ein, stellten den Camper ab, und wollten noch ein wenig herumlaufen und etwas zu Abend essen. Auf dem Weg zum Campingplatz hatten wir ein italienisches Restaurant gesehen, welches wir nun ansteuerten. Wir fanden es auch auf Anhieb wieder und gingen hinein. Ein Tisch für 2, kein Problem. Man brachte uns die Speisekarte und die Weinkarte. Schon der erste Blick in die beiden Karten verriet uns,Bitte Bild klicken für Vergrösserung daß dieses Lokal wirklich unter italienischer Leitung sein mußte. Antipaste, secundo Platti, usw., alles vorhanden. Dann kam ein etwas älterer Herr, welcher der Chef sein mußte, und begrüßte uns mit einem freundlichen "allora". Nun ließen wir es uns richtig gut gehen. Einen 93er Barolo, Knoblauchbrot, Fettuccini al Funghi, Scalopini, danach noch einen Espresso mit Grappa. Leicht angesäuselt, aber bester Laune machten wir uns dann auf den Rückweg zum Campingplatz um den Tag ausklingen zu lassen.

Wetter: ca30Grad und sonnig