14 ter Tag
10 ter Tag der Campertour
Fahrtstrecke:

Von Bargara wieder zurück nach Bundaberg, dort rechts nach Avondale und dann weiter nach Rosedale. Der Straße immer weiter folgen bis nach Agnes Water, dort links abbiegen nach Town of 1770



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Streckenlänge: ca. 160km
Streckenbeschaffenheit:
Bis Berajondo alles geteerte Straßen, dann etwa 25km sehr gute Gravelroad und dann wieder alles geteerte Straßen

Der Tag startete wie die davor auch, nur das wir diesmal das Frühstück ausließen und nur einen Kaffee zu uns ahmen. Das eigentliche Frühstück wollten wir dann im nahegelegenen Bundaberg in einem Kaffee zu uns nehmen. Gesagt und getan. Wir fuhren also los nach Bundaberg. In Bundaberg angekommen parkten wir unseren Camper in der Mainstreet und liefen etwas durch diese.Bitte Bild klicken für Vergrösserung In den teilweise alten Gebäuden waren viele Läden untergebracht und so bummelten wir durch diese. Unteranderem war auch ein Schuhgeschäft, was sonst, dabei. Sehr zum ärger meiner Frau standen dort die gleichen Schuhe, welche sie in Brisbane gekauft hatte, für glatte 20$ billiger. Der Laden war wirklich gut. Massen von Schuhen und alle günstig. So bekam meine Frau ein paar Pantoletten und ich ein paar Schlappen. Auch in einem Outletstore für Klamotten waren wir und dort gab es dann noch ein Kleid für meine Frau und eine kurze Hose für mich. Nun wurde es aber Zeit für unser Frühstück. Wir steuerten ein Kaffee an und dort tranken wir dann erst mal einen Cappuccino und ein Sandwich. Nach dem Frühstück gingen wir wieder zum Camper und machten uns auf den Weg. Nur das Ziel stand noch nicht fest.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Also studierten wir erst mal die Karte. Wohin sollte es nun gehen. Nach Möglichkeit keinen Highway, das stand fest. Wir fanden auf der Karte dann einen Ort, der sich "Town of 1770" nennt. Etwa 120km Entfernt von Bundaberg und nur Nebenstraßen. Das war es. Wir also los. Die Strecke zog sich ziemlich hin und so kamen wir erst gegen 14Uhr dort an. Mittlerweile hatten wir in einem Informationsheft auch einige Informationen über "Town of 1770" gefunden. Dieser Ort war der zweite Ankerplatz von Kapitän Cook auf seiner ersten Reise nach Australien. Der Ort selbst ist ein total kleines verschlafenes Nest. Kaum Tourismus. Er liegt wunderschön an einer Felsenklippe direkt am Atlantik und neben der Felsenklippe über 5km menschenleerer Sandstrand. Von der Klippe aus hatte man den bisher schönsten Ausblick auf den Pacific. Hier bleiben wir heute beschlossen wir spontan, doch wo?Bitte Bild klicken für Vergrösserung Hotels gab es keine, nur einen total kleinen Campingplatz, der nicht besonders aussah. Ich fragte eine Frau, ob es hier ein Hotel oder Motel gibt. Dies verneinte sie, gab uns jedoch den Tip zum Captian Cook Cabins zu fahren. Keine 2km entfernt. Dies taten wir dann auch. Hier bekamen wir für 60$ dann eine Cabin. Was ist eine Cabin fragte ich mich. Nun, im Grunde so etwas wie ein Hotelzimmer. Bad mit Toilette, einen Schlafraum mit Doppelbett, Fernseher, Radiowecker und, das ist das besondere, eine komplette Küche mit allen drum und dran. Eine Cabin ist ein einzelnes freistehendes kleines Wohnhaus mit Veranda. Hervorragend. Wir bezogen also unsere Cabin, zogen unsere Strandsachen an um an den großen Strand zu gehen. Dieser Cabinplatz hatte sogar eine eigene Zufahrt zum Strand. Wir gingen also zum Strand und machten es uns gemütlich um noch etwas Farbe abzubekommen. Leider verschwand die Sonne bereits nach einer Stunde hinter den Bäumen, so das es ein kurzes Vergnügen war.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Wir gingen also zu unserer Cabin zurück, zogen uns um und gingen zum Einkaufen. Gingen ist nicht ganz richtig, wir fuhren. Der nächste Supermarkt war 8km weiter. Dort kauften wir alles zum Frühstück ein, den unsere Vorräte im Camper waren mittlerweile schon fast aufgebraucht. Da vor unserer Cabin auch noch ein großer Grill stand, wollten wir auch noch Grillfleisch einkaufen, jedoch hatte der Supermarkt nichts gescheites. So beschlossen wir in das dem Cabinplatz angeschlossene Restaurant zu gehen. Dies taten wir dann auch. Hier aßen wir nun unser erstes autralisches Steak. Wirklich gut. Dazu tranken wir eine Flasche Shiraz und genossen den milden Abend. Bitte Bild klicken für VergrösserungZum Schluß ließ ich mir dann noch einen Espresso kommen. Wir waren fast die letzten Gäste, außer einem älteren australischen Ehepaar, als ich zahlte. Plötzlich fing es heftig zu stürmen an und es begann stark zu regnen. Zur Cabin war es nicht weit, aber weit genug um kräftig naß zu werden. So ließ ich noch zwei Cappuccinos kommen und wir wartenden noch etwas. Das andere Ehepaar tat das gleiche. Wir kamen ins Gespräch und redeten eigentlich über fast alles. Vom Wetter, unserer Tour, das leben in Australien, die Soziale Absicherung und über das Steuersystem.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Null Komma nichts waren über 2 Std. vergangen. Es regnete immer noch. Doch mittlerweile war ich so müde, daß wir uns von den Aussies verabschiedeten und zu unserer Cabin liefen. Dort angekommen, nichts wie ins Bett und geschlafen. Es war mal wieder ein schöner Tag.

Wetter: 25 bis 30Grad und sonnig, Nachts regen