19 ter Tag
14 Tag der Campertour
Fahrtstrecke:

Von Mount Isa aus auf den Highway nach Camooweal, nach 117 km geht es dann rechts ab nach Gregory Downs. Diese Strecke entlangfahren bis zu einer T-Kreuzung, hier rechts ab. Nach 62 km geht es links ab nach Riversleigh. Dieser Strecke folgen, über drei kleine Flüßchen fahren, oder besser gesagt, hindurchfahren, bis man nach etwa 117 km wieder auf eine T-Kreuzung trift. Hier geht es nun links in den National Park Lawn Hill. Rechts geht es nach Adels Grove, wo man Tanken und etwas einkaufen kann.



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Streckenlänge: ca.400 km
Streckenbeschaffenheit:
Die ersten 117km sind geteert, hier muß man nur auf Roadtrains aufpassen, ab dann sind es nur noch Gravelroads und Pisten. Vorallem auf der Strecke von Riversleigh zum Nationalpark ist auf sogennante Bulldustlöcher, Staublöcher, zu achten, da man darin leicht stecken bleibt. An den Flußdurchfahrten aufpassen, da es hier leicht rutschig ist. Wenn es geregnet hatte, kann die Strecke sehr matschig sein

Heute wollten wir also endlich in die 4 WD Strecke einbiegen. Zuvor wollten wir noch schnell in Mount Isa unsere Vorräte wieder etwas auffüllen und so ging es erst einmal in den Buisseness Destrict. Hier stürmten wir den K-Mart und Coles, die großen Supermarktketten Australiens und deckten uns ein. Getränke, ein kleiner einweggrill und Fleisch für ein BBQ. Als wir wieder zu unseren Camper kamen, hatten wir auch unseren ersten australischen Strafzettel, wegen einer abgelaufenen Parkuhr. Na super, aber zum Glück nur 5 $. So mußten wir nun erst noch das City Council anlaufen um diese Kleinigkeit noch zu erledigen. Dann ging es los, zuerst einmal die gut 100 km Highway um dann auf die Gravelroad nach Gregory Downs abzubiegen. Hier übergab ich erst einmal Sweety wieder das Steuer und ließ sie die gute Gravelroad fahren. Wir fuhren durch eine fast unberührte Landschaft und ich genoss diesen Anblick sehr. So muß Australien sein. Sweety bevorzugt zwar die Städt mehr, aber ich mag doch lieber die unberührte Landschaft. Nach fast 120 km übernahm ich wieder das Steuer, da wir nun auf eine kleinere Piste abbogen um über Riversleigh zum Nationalpark zu fahren. So ging es nun weiter, und wir kamen zu unserer ersten richtigen Flußdurchfahrt und gleich zwei weitere so0llten folgen. Die Landschaft wurde immer wilder und es gab einen ständigen wechsel zwischen Regenlad an den Flüssen und riesige Steppen. Wi erreichten den Nationalpark gegen 16 Uhr und richteten uns in der Campingarea des parks ein. Der Ranger kam vorbei und erklärte uns, das wir uns ruhig Feuerholz im Wald holen könnten und wir die Feuerstellen nutzen sollten. Auch schwimmen sei hier im Fluß möglich, da es hier nur Süßwasserkrokodile gäbe und diese den Menschen scheuen. Wie tröstlich. Na, ich weiß nicht so recht. Schwimmen inmitten der Kokodile? Doch es schien hier wirklich kein Problem zu sein, da einige andere schon im Fluß herumplantschten. Der Campingarea war fast leer, da zur Zeit keine Saison war und es waren gerade mal 5 weitere Camper da. Aber es war schön hier und das Wetter war bestens. Wir gingen auch mal zum Fluß hinunter und ich überlegte, ob ich es auch versuchen sollte, zwischen den Krokodilen zu Schwimmen, doch ich ließ es lieber. Man muß es nicht übertreiben. Wir sammelten etwas Holz für die Nacht um ein Feuerchen zu machen. So saßen wir dann an unserer Feuerstelle und bruten unsere Steaks über dem offenen Feuer. Einige Känguruhs saßen um uns herum und grasten. Die Vögel veranstalteten einen gewaltigen Lärm und wir saßen in der Dämmerung in einer überwältigenden Natur. Als es dann dunkel wurde, verstummten auch langsam die Vogelstimmen und die Känguruhs machten sich auch ab in den Wald. Zwei australische Mädchen waren auch noch auf der Campingarea eingetroffen, nur mit Rucksack und Schlafsack, ohne Zelt. Na, so einfach sich hier hinlegen, das muß man auch mögen. Vorallem nachts, wenn die Echsen besonders aktiv sind. Wir quatschten noch ein wenig mit ihnen und gingen dann langsam zu Bett. Unsere Getränkevorräte hatten wir fast schon aufgebraucht, da es heute sehr heiß war und somit hattenwir nur noch die 44 ltr Wasser in unserem Tank. Na, besser als nichts. Und für einen Kaffee war es nie zu heiß. In unserem Camper war es heiß wie in einer Sauna, doch was mir sorgen bereitete, war das Wetterleuchten, welches man in der Ferne sah. Hoffentlich fängt es nicht das Regnen an.

Wetter: sonnig, warm, 30 - 35 Grad.

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